Gradient of Disorder ist eine Heavy-Metal-Band aus Wien, gegründet 2005 von Physikstudenten der Technischen Universität Wien. Was als Experiment begann, wurde zu einer leidenschaftlichen musikalischen Reise, die bis heute anhält.

Die Band verbindet klassische Metal-Riffs mit unerwarteten Einflüssen – darunter die einzigartige Konzerttöte von Eva – zu einem Sound, der sich schwer in eine Schublade stecken lässt: Heavy Metal mit einem Gradient of Disorder.

Dominik
Dominik
Gesang, Growls

Dominik (keltisch für „Mann, der des Nachts in Corpsepaint am Gletscher steht und jodelt" [Quellenangabe erforderlich]) übernahm 2024 – wie Herakles von Atlas’ Schultern die Weltenscheibe – den Gesang von Wolfdietrich. Damit bewies er nicht nur den Mut, sich einer Bande umherziehender Irrer anzuschließen, sondern entriss auch Sascha den Titel des neuesten Bandmitglieds.

Doch ist er auch mächtig genug, seine neue Berufung zu überleben? Ja! Er ist ein Festivalveteran der 666. Stufe, und man munkelt, er habe so manche Band öfter spielen gesehen als sie Konzerte gegeben hat. Schwarze Magie, außergewöhnliche Kondition oder Zeitmaschinen? Wir wissen es nicht, aber jede Option hätte ihren Reiz.

Als Blutlord der Bits, Großinquisitor der Gigabytes und Arrangeur der Applikationen beherrscht er Dinge, die ordinären Wikingern als Zauberei erscheinen würden. „Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic", sagte schon Arthur C. Clarke. Wenn ihr lieb fragt, kann er sogar euer [zensiert] [zensiert], damit euer [zensiert] [zensiert].

Wird er G.O.D. mit alpinem Black Metal bereichern? Oder dem Sirenengesang erotischer Wikingerlieder verfallen? Oder beides? Das erfahren wir in der nächsten Staffel von „Gradient of Disorder arbeitet ein Jahrzehnt an einem Album".

Klaus
Klaus
„Der Kreative"
Gitarre, Gesang

Der Maestro, auch bekannt als der Künstler oder früher als „The K" – unser musikalisches Mastermind. Klaus ist eine strenge Stimme der Vernunft in… war nur ein Scherz. Aber zumindest setzt er mythische Konzepte wie „Mindeststandards" und „Musiktheorie" für musikalische Höhlenmenschen wie Gilbert durch. Eines Tages werden wir gut genug sein, um seine visionäre Musik zu manifestieren. Bis dahin müsst ihr euch damit zufriedengeben, was auch immer ihr von G.O.D. zu hören bekommt.

Wenn er nicht den komplexesten Death Metal hört, den man sich vorstellen kann – wahrscheinlich von unseren zukünftigen KI-Overlords als verschlüsselte Anweisungen für den unvermeidlichen Maschinenaufstand in die Vergangenheit gesandt –, ist Klaus unser Studio-Zauberer und Herr der Elektronen, der mit Bits und manchmal sogar Bytes ringt, um diese in hörbare Ergebnisse zu verwandeln.

Wir würden gerne über seine wichtige Arbeit an wichtigen Dingen sprechen, aber selbst nach Jahrzehnten des engagierten Sammelns von Informationen sind wir immer noch nicht klüger als zuvor. Er ist sicherlich nicht der Chef eines internationalen Spionagerings, auch wenn es niemanden wundern würde, wenn er es wäre. Oder ist er es? Wir werden es vermutlich nie erfahren. Diese Nachricht besteht zu 100 % aus recyceltem Humor und kann sich nicht selbst zerstören. Bitte zerstört diese Nachricht selbst.

Martin
Martin
„Wergnom"
Gitarre, Gesang

Der Herr des Feuers, der Hersteller von Zeug, die Geißel von Niederösterreich, der Bezwinger von Riffs – der Wergnom. G.O.D.s Gründungsmitglied und Gitarren-Vokalist ist eine ernstzunehmende Kraft: Warum sonst würde er eine Notfall-Streitaxt in seinem Vorzimmer aufbewahren? Martin ist zweifellos das Bandmitglied mit der größten praktischen Veranlagung – Hammer, Axt oder Tachyonen-Deflektor, er hat immer das richtige Werkzeug zur Hand. Außerdem ist er ein fotogener Sack, was absolut unfair ist.

Nur ein wichtiger Rat: Wenn ihr ihn kichern hört – dann rennt! Wohin spielt keine Rolle, einfach weg. Meidet ihn auch bei Vollmond, denn [ZENSIERT] sein [ZENSIERT] mit [ZENSIERT] unter allen Umständen [ZENSIERT]. Okay, das waren jetzt zwei Ratschläge – unser Fehler.

Noch ein bösartiges Gerücht, das beseitigt werden muss: Martin ist nicht die Geheimidentität von Captain Merchandise. Wir haben beide definitiv gleichzeitig im selben Raum gesehen, und das schreibe ich vollkommen unbeeinflusst – du kannst die Axt jetzt wieder runterlegen, Martin. An alle Zweifler: Werft einen tiefen Blick in seine Augen. Könnte eine so feurige Seele wirklich ihre Zeit auf einem hölzernen Schiff verbringen und die sieben Weltmeere plündern?

Gilbert
Gilbert
„ist schuld"
Bassgitarre, Growls

Der Mann, das Mysterium. Genauer betrachtet ist das Mysterium: „Was ist eigentlich in seinem Kopf los?!" – wir werden es nie erfahren. Was wir wissen: Der begeisterte Wissenschaftler und Gilsplainer findet immer noch Zeit, sich als Bassgitarrist und Growler von Gradient of Disorder an den Gesetzen der Natur zu rächen. Warum? Wenn ihr fragen müsst, lest diesen Text bitte noch einmal. Sein rasendes Verlangen nach EPICNESS belastet gelegentlich die Nerven seiner Bandkollegen.

Wenn er keinen GOD-lichen Lärm macht, produziert er mit seinem Nebenprojekt Commander Deep (bisher zwei Alben) atmosphärisch-spacige Sounds – und betreibt einen Gaming-Kanal namens Professor Plays.

Sascha
Sascha
„Harmoniebärchen"
Drums

Das Harmoniebärchen der Band – dem Charakter nach, nicht der Körperform. Seine Unfähigkeit, mit Leuten nicht auszukommen, mag angesichts seines Jus-Studiums seltsam erscheinen, half ihm aber vermutlich dabei, sich als „der neue Schlagzeuger" in der Band zu etablieren – nach fast zehn Jahren hat sich das inzwischen allerdings von selbst erledigt.

Wenn er seine Bandkolleginnen und -kollegen nicht mit dem Versuch nervt, seltsames Prog-Zeug ins Songwriting einzuschleusen, setzt er seine beiden Töchter epischem Power Metal und absurdem Prog aus und versucht, sie mit seiner Liebe für Schlagzeug, Bass und Gitarre anzustecken. Der Teil seines weitschweifenden Geistes, der nicht mit Musik gefüllt ist, beherbergt Wirtschafts- und Politikthemen, alberne historische Anekdoten und obskure Dinge wie McMansions (Anm. d. Red.: Keine Ahnung, wovon er da schreibt). Fragt nicht.

Eva
Eva
„Die schwarze Seele"
Flöte

Die dunkle Seele, die in den Bergen lebt – brav mit Familie, Hund und Haus mit Garten. Niemand würde je vermuten, dass sie für die Flötenpfeiferei der Band verantwortlich ist. Als Schwester des Wergnoms kam sie zur Band, blieb – und wird bis zum bitteren Ende alle Höhen und Tiefen mitmachen. Der Sturkopf liegt in der Familie.

Was sie sonst tut, wenn sie nicht an epischen GOD-Konzerten oder Bandproben teilnimmt, kann leider nicht verraten werden, da ihr Arbeitgeber auf höchste Geheimhaltung besteht.

Ehemalige Mitglieder

Wolfdietrich — Vocals (2005–2024)